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Wahlkreis (12. Januar 2010)

SPD-Abgeordnete Rudolph, Stüttgen und Sippel unterstützen europäischen Plakatwettbewerb „Zeichne mir ein Recht“

Arnsberg/Meschede/Brüssel. Vor zwanzig Jahren nahmen die Vereinten Nationen das Übereinkommen über die Rechte des Kindes an. Das bedeutet: Die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen einigten sich erstmals auf bestimmte Rechte, die für alle Kinder unter 18 Jahren umfassend geachtet werden müssen. Heute haben 195 Länder dieses Übereinkommen unterzeichnet.

Zum 20. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention hat nun die Europäische Kommission einen Plakatwettbewerb zum Thema Kinderrechte gestartet. Unter dem Motto „Zeichne mir ein Recht“ sind Kinder und Jugendliche im Alter von 10-18 Jahren in allen 27 Ländern aufgerufen, sich intensiv mit den Rechten der UN-Kinderrechtskonvention auseinanderzusetzen und künstlerisch umzusetzen. In Teams ab vier Personen sollen ideenreiche Poster im Format DIN A 2 erstellt werden. Zeichnungen, Graffiti, Fotografien… Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Z.B. das Recht der Kinder und Jugendlichen auf Schutz vor Gewaltanwendung, Misshandlung und Verwahrlosung sowie andere Rechte können aufgegriffen und in einem aussagekräftigen Poster gestaltet werden. Neben der Reise zur Siegerehrung nach Berlin im Frühjahr 2010, gibt es auch viele attraktive Sachpreise zu gewinnen. Anschließend vertreten die deutschen Preisträger unser Land im Wettbewerb aller 27 EU-Staaten in Brüssel. Einsendeschluss der Plakate ist der 19. März 2010.

Der Verein Bürger Europas gestaltet die Organisation und Durchführung des Projekts in Deutschland, Ansprechpartnerin ist Martina Michalski, Tel.: 030 / 247 249 04, Email: michalski@buerger-europas.de. Weitere Informationen zum Wettbewerb und das Anmeldeformular können auch auf der zentralen Wettbewerbs-Homepage: www.eurojugend.eu oder unter www.buerger-europas.de entnommen werden.

Die sauerländer SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Karsten Rudolph und Gerd Stüttgen sowie die heimische SPD-Europaabgeordnete Birgit Sippel unterstützen diesen Plakatwettbewerb ausdrücklich: “In Deutschland mehren sich die Fälle von Verwahrlosung und seelischer und körperlicher Grausamkeit gegen Kinder und Jugendliche. Das ist nicht hinnehmbar. Kinder brauchen unser aller Schutz und Fürsorge, in erster Linie müssen wir Eltern in die Lage versetzen, dass sie das auch ihren Kindern gewähren können”, ist die einhellige Meinung der Abgeordneten. Hierzu gehöre auch die Erhöhung des Hartz IV-Satzes für Kinder und barrierefreie Bildungschancen sowie die Abschaffung von Arbeitsverhältnissen mit einem Einkommen unter 7,50 Euro.


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