Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete und stellvertretende Landesvorsitzender der NRWSPD kritisiert scharf die Art der Verhandlungsführung mit ver.di und den Umgang mit den Beschäftigten der Deutschen Telekom. Die NRWSPD habe hierzu in der Präsidiumssitzung am Montagabend eine einstimmige Resolution gefasst.
In der Resolution heißt es, dass die mehr als 50.000 Beschäftigten der Deutschen Telekom, die von Ausgliederung potenziell betroffen seien ein Recht hätten auf einen fairen Interessensausgleich.
Die NRWSPD erwarte vom Vorstand der Deutschen Telekom Verhandlungen auf gleicher Augenhöhe mit den Beschäftigten. Streikbrecher mit Geldprämien zu kaufen und mit dem bedingungslosen Verkauf von Unternehmensteilen zu drohen widersprächen grundsätzlich dem Prinzip der Sozialpartnerschaft. Das Unternehmen müsse sich auf dem Verhandlungswege mit ver.di als der gewerkschaftlichen Interessensvertretung ihrer Beschäftigten verständigen.
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